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Das Hügelbeet

Das Hügelbeet ist eine Mischung zwischen einem Komposthaufen und einem Gartenbeet. Die Idee dahinter ist, dass durch die Verrottung von verschiedenen Materialien Wärme entsteht und dadurch die Bodentemperatur um einige Grad höher als in der Umgebung ist. Außerdem bewirkt die dauernde Verrottung einer sehr starke Belebung des Bodens, was zu erhöhter Fruchtbarkeit führt und die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge macht.

Die Verlängerung der Wachstumsperiode bedeutet auch immer einen höheren Ertrag, der noch dadurch positiv beeinflusst wird, dass die Anbaufläche durch die halbzylindrische Form etwa 10 – 20% größer ist, als auf der ebenen Erde.

Der Nachteil der Hügelbeete ist, dass der Bau sehr viel Material und Zeit in Anspruch nimmt. Die Wärmeentwicklung ist im ersten Jahr zwar beträchtlich, nimmt jedoch von Jahr zu Jahr ab, so dass sie ab dem fünften Jahr kaum noch spürbar ist.

Die hohe Bodentemperatur zusammen mit einer hohen Fruchtbarkeit der Erde kann eine Ernteverfrühung von zwei bis drei Wochen bewirken. Die Wachstumsperiode wird insgesamt um etwa vier bis fünf Wochen verlängert. Dadurch können auf einem Hügelbeet auch Pflanzen angebaut werden, die sonst nicht sicher ausreifen (Paprika und Auberginen).

Nach sechs oder sieben Jahren ist das Hügelbeet vollständig verrottet und zusammengesunken. Zurück bleibt ein normales Gartenbeet, das sich allerdings durch seine sehr gute Erde auszeichnet.

Quelle: Shankara/ Parvatee
Der Garten – Anstiftung zur Selbstversorgung
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